Umbau und Erweiterung eines Kaufhauses (Esprit, New Yorker) Modification and extension of a retail building
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Ursprünglich erbaut wenige Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, dann in den 60er Jahren modernisiert, sollte das Flaggschiff des Unternehmens Woolworth Ende der 90er Jahre erneut und diesmal grundlegend saniert werden.
Ziel war eine weitestgehende Erhaltung der Bausubstanz im Bereich von Vorder- und Rückgebäude am Dom mit vollständigem Neubau des nur dreigeschossigen Zwischentraktes.
Immanent bei diesem Auftrag die Bitte zur Ausarbeitung einer neuen corporate identity für das Unternehmen, das sich vom Billiganbieter entwickelt hatte zu einem deutlich höheren Warenniveau.
Neue Logistiksysteme machten zudem die große Lagerhaltung im UG entbehrlich, was eine nahezu Verdoppelung der Verkaufsflächen implizierte.
Die 60er Jahre hatten im Bereich der Kaufingerstraße eine Bandfassade hinterlassen, die sich in den Ductus der zum Teil klassizistischen Bauten nicht im mindesten einfügte, ja deutlich negativ ins Auge stach.
Ziel unserer Konzeption war vor diesem Hintergrund die Einbindung in die städtebauliche Umgebung mit primär Lochfassaden, zumindest in den oberen Stockwerken. Wir suchten in Verbindung damit eine Sprache und ein Material, das die unterschiedlichen Funktionen, wie Verkauf, Büro und Wohnen angemessen artikulieren könnte.
Terracotta schien uns hier am besten geeignet, da es sowohl in großflächiger Plattenform als auch als feine Stabware erhältlich ist; seine Alterungsbeständigkeit ist aber ebenso von Bedeutung wie das geringe Gewicht, das im bestehenden Tragsystem leicht statisch nachgewiesen werden konnte.
Das heute fertiggestellte Gebäude artikuliert diesen Ansatz, auch wenn Eigentümer und Nutzer sich geändert haben und das intendierte Material als ci eines aufstrebenden Unternehmens nur noch städtebaulich begründbar ist.
The flagship of the Woolworth enterprise, built at the end of the 19th century right behind the cathedral, then modernized in the 1960s, was to be renewed in the late 1990s and to be thouroghly redeveloped on this occasion.
It was the aim to keep as much of the existing building substance of front and back building as possible.
Merely the three storey wing in between those two parts was to be pulled down and newly re-built.
The aim of our conception was the integration into the urban neighbourhood surroundings with a structure of a facade with window notes in front of the original line, at least on the upper floors.
In connection to that we were looking for a language and a hardly tectonical material which could suit the different functions like trade, office and living properly.
Terracotta seemed to us to fit best as it is available both in the form of big sheets as well as cut into tiny tiles.






