Verwaltungsgebäude Aidenbachstraße, München Construction of an administration building, Munich
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München KG Klüber Lubrication
München KG
Aus der Rede zur Grundsteinlegung am 12.05.2003
„Der Tag der Grundsteinlegung beendet damit einen Prozess, in dem – weiß Gott – nicht nur der Architekt handelnde Person war:
Der Grundsteinlegung gehen intensivste Bemühungen vieler Beteiligter voraus, angefangen hier vom Bauherren Klüber Lubrication, die mit dem Erfolg in ihrer internationalen Produktion überhaupt erst den Anlass für den Bau gegeben haben.
Funktionszusammenhänge, Abläufe, Grundstücksverhandlungen bis hin zu Budgetplanungen gehen dem Architekten voraus und bilden Grundlage seiner Arbeit.
Die Vielzahl an Fachingenieuren für Statik und Haustechnik, Landschaftsplanung, Bauphysik, Bodenmechanik etc. sind unverzichtbarer Bestandteil dieses Wirkens, das der Architekt in eine tragende Idee integriert, kumuliert und koordiniert.
Ein wesentlicher Faktor ist dann die Genehmigungsbehörde, die den Planungswillen des Architekten und Bauherren planungs- und bauordnungsrechtlich überprüfen muss und abwägt hinsichtlich Übereinstimmung mit den Normen und Konventionen unter Berücksichtigung einer Gleichbehandlung aller Nachbarn, gleichzeitig aber auch mit dem Auge auf ein zusätzliches, öffentliches Interesse – wie es hier der Grünzug war, der unser Gebäude quert.
Was hieraus entstehen wird mit dem Nukleus des heutigen Grundsteines ist ein Stück Architektur der Moderne, geradlinig, ehrlich direkt.
Form follows function, Material und Konstruktion bedingen sich gegenseitig, Offenheit und Transparenz werden vom Geist eines Unternehmens zeugen, das im Bereich der Öltechnologie international hoch angesehen ist.
Es wird ein Gebäude entstehen mit Glas und Naturstein, Aluminium und Stahl, Beton und weiß eingefärbtem Putz.
Ein Gebäude, das weniger repräsentativ als vielmehr selbstbewusst von seinen Nutzern und Inhalten kündigt und damit auch international die Stellung des Hauses Klüber unterstreichen soll.
So sehr der Architekt hier eine tragende Rolle spielt, so sehr mehr ist es an ihm all denen zu danken, die zum Gelingen dieses Werkes beigetragen haben“
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