Weickenmeier, Kunz + Partner

Studiosus 4

München

2014
SWI Schimpel & Winter Projektbau GmbH

Leistungsphase 1 – 8

Fakten

344 Wohnungen

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Neubau eines Studentenwohnheims mit Tiefgarage
Wohnen

Analog zu dem zuvor geplanten Studentenwohnheim Breslauer Straße standen bei dem Projekt sowohl der beständige Mangel an kleineren Wohnungen für Studierende als auch konjunkturunabhängige Wertanlagen im Vordergrund.

Der Neubau des Studentenwohnheims wurde auf den Flächen der ehemaligen Sportanlage des Siemens-Areals entwickelt.
Abweichend vom Bebauungsplan konnte durch die Ausbildung eines L-förmigen Baukörpers die bestehende Sporthalle erhalten bleiben, so dass diese auch weiterhin dem ansässigen Sportverein und der Allgemeinheit zur Verfügung steht.

Umgesetzt wurde ein von West nach Ost abgestufter Baukörper mit 342 Wohnungen bei maximal neun Vollgeschossen. Die erforderlichen Nebenanlagen und Pkw-Stellplätze wurden unterirdisch organisiert.
Die zentrale Erschließung erfolgt an der Schmalseite des L-förmigen Baukörpers über eine großzügige zweigeschossige Eingangshalle.
Hiervon abweichend erfolgt die Erschließung der Tiefgarage über das Nachbargebäude. Die Ausbildung der Pkw-Stellplätze für das studentische Wohnen erfolgte mittels hydraulischer Parklifte.
In Teilbereichen des Erd- und 1. Obergeschosses bzw. des 5. und 6. Obergeschosses sind Galeriewohnungen angeordnet. Die Galerien fungieren als Schlafebenen und sind als biegesteife Stahlkonstruktionen von der Decke abgehängt. Analog zum Studentenwohnheim Breslauer Straße erfolgte auch hier aufgrund des erhöhten Schallschutzes die schalltechnische Entkopplung der Stahlkonstruktionen von den angrenzenden Bauteilen.
Mehrere über die Geschosse verteilte Gemeinschaftsräume bieten Raum für Freizeit und Arbeiten in der Gruppe. Im Erd- bzw. 1. Obergeschoss befindet sich ein großer Gemeinschaftsraum mit Außenterrasse. Über eine einläufige Treppe gelangt man auf die mit Fitnessgeräten ausgestattete Galerie.
Für den Innen- und Außenbereich wurde von Künstlern ein Farbkonzept entwickelt welches den architektonischen Anspruch unterstreicht.

Das Zusammenspiel von Abstufungen und farbiger Behandlung verleiht dem Studentenwohnheim trotz seiner Masse sowohl Lebendigkeit als auch eine gewisse Leichtigkeit.
Somit stellt der Neubau eine Neuinterpretation der umliegenden älteren Bebauung dar.

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