Weickenmeier, Kunz + Partner

Hotels HbH und HGI

München

2018
FGP XII S.à.r.l.

Leistungsphase 1 – 8

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Neubau von zwei Hotels
Hotels

Ursprünglich als vorhabenbezogener Bebauungsplan entwickelt, nun im Sinne von § 30 in Verbindung mit § 34 BauGB fortgeführt.

Der Hotelneubau schließt an die bestehende Basilika des Central Tower München an und führt deren Duktus fort. Des Weiteren wird der Turm des Central Tower von einem an die Fortführung der Basilika anknüpfenden L-förmigen Baukörper optisch gefasst.

Die städtebauliche Dominante des Central Tower München im Dialog mit dem Mercedes-Benz-Areal im Norden bleibt jedoch weiterhin gewahrt.

Der Hotelneubau versteht sich als städtebauliches Bindeglied zwischen der Wohnbebauung Donnersberger Höfe im Osten und dem ehemaligen Hauptzollamt im Westen. Mit der Übernahme der Lochfassaden und Putzstrukturen erfolgt eine Arrondierung des vorgegebenen Grundmusters.

Der geplante Neubau, bestehend aus einem Dreisterne- und Viersternehotel mit insgesamt 352 Gästezimmern, verfügt über sieben Vollgeschosse inklusive Tiefgarage.

Die verkehrstechnische Erschließung des Hotelkomplexes erfolgt über die Landsberger Straße vorbei am Central Tower. Der durch den L-förmigen Baukörper ausgebildete und klar strukturierte Innenhof dient dabei beiden Hotels als Vorfahrt.

Die öffentlichen Bereiche beider Hotels sind im Erdgeschoss untergebracht. Ein Großteil der Flächen des Untergeschosses wird von den erforderlichen technischen Geräten in Anspruch genommen. In den Obergeschossen befinden sich neben den Gästezimmern die obligatorischen Räume für das Housekeeping.

Sockel und Terrassengeschoss werden von den übrigen Geschossen farblich abgesetzt und erhalten eine Bossenstruktur. Der Baukörper erfährt somit eine optische Gliederung und eine gewisse Leichtigkeit.

In den Obergeschossen werden die Fassadenflächen neben den Fenstern der Gästezimmer analog zu deren Größe optisch sowohl durch eine andere Putzstruktur (Kammzugtechnik) als auch farblich abgesetzt. Auch dies trägt zum ausgewogenen Erscheinungsbild des gesamten Baukörpers bei.

Der geplante Hotelneubau ist analog zur klassischen Moderne auf Zeitlosigkeit angelegt und verkörpert im bestehenden Kontext eine Art Stadtreparatur.

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